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Walburga Elisabeth Seul

Walburga Elisabeth Seul (c) Walburga Seul

Walburga Elisabeth Seul (*1946)


Walburga Elisabeth Seul, geboren 1946, studierte nach dem Abitur in Birkenfeld/Nahe, ich in Mainz Schulmusik, Musikwissenschaften und Romanistik. Sie unterrichtete vierzig Jahre lang Musik und Französisch an Gymnasien in Mainz, Westberlin und Schleswig-Holstein. Schon in ihrer Kindheit interessierten sie andere Völker, Sprachen und Kulturen, indigene und bedrohte Völker. Armeniern begegnete sie zum ersten Mal 1968 beim Auslandssemester in Aix-en-Provence und dann wieder auf Zypern, 1972. Es beschämte sie, in der Schule nichts über den Genozid der Türken an den Armeniern erfahren zu haben, und es war ihr daher ein dringendes Anliegen, ihre Schüler darüber aufzuklären. Bei zu Klampen veröffentlichte sie 2020 die erste deutsche Übersetzung des hundert Jahre alten Bericht der Völkermordüberlebenden Arshaluys Mardigian, bekannt als Aurora Mardiganian, »... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann. Ein Zeitzeugenbericht vom Völkermord an den Armeniern 1915/16«.