zu Klampen! Verlag

Premierenlesung »Glamour«: Ute Cohen liest aus ihrem neuen Buch

Am 3. April ist es so weit: Ute Cohen stellt im Gespräch mit der Berliner Stilikone Britt Giselle Kanja ihr neues Buch »Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren« vor. Eine solch glanzvolle Lesung fordert natürlich auch einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort und so wird von 19:00 bis voraussichtlich 23:00 Uhr in die Orangerie im Schloss Charlottenburg eingeladen. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet 13,94 Euro und die Karten können online unter folgendem Link erworben werden: bit.ly/4iaWI90.

Ute Cohen studierte Linguistik und Geschichte in Erlangen und Florenz. Nach ihrer Promotion lebte sie mehrere Jahre in Paris, wo sie für Unternehmensberatungen und eine internationale Organisation tätig war. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland schreibt sie regelmäßig für Zeitungen und Zeitschriften und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter drei Romane, einen Gesprächsband sowie eine Kulturgeschichte der Kulinarik.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Orangerie im Schloss Charlottenburg