zu Klampen! Verlag

Peter-Erwin Jansen über den Einfluss propagandistischer Sprache auf Denken und Handeln

Am 26. März organisiert das Institute for Social & Sustainable Oikonomics eine Podiumsdiskussion zum Oberthema »Mit Empathie gegen Rassismus. Wie Sprache unsere Denkmuster prägt, über Populismus, Vorurteile, Macht und Widerstand«. Peter-Erwin Jansen wird dabei die Veranstaltung um die Perspektiven Herbert Marcuses und Leo Löwenthals erweitern: Der Einfluss der propagandistischen Sprache auf das Denken, Handeln und politische Veränderungen in Gesellschaften haben sowohl Herbert Marcuse in seinen »Feindanalysen« als auch Leo Löwenthal in seinen Analysen zur Propagandasprache in »Lügenpropheten« schon während und kurz nach dem Hitler-Faschismus analysiert. Auf die Bedeutung der beiden Arbeiten und besonders auf Marcuses Aufsatz »Die neue deutsche Mentalität« wird Jansen, der Herausgeber des Marcuse Nachlasses ist, in seinem Beitrag eingehen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter folgendem Link ist aber notwendig: https://isso.de/egr/.

Peter-Erwin Jansen, Jahrgang 1957, studierte in Frankfurt am Main Philosophie (M.A.), Germanistik, Soziologie und Politik. Er arbeitete als wissenschaftlicher Publizist (u.a. in Houston/Tx.) und Referent für politische Bildung bei verschiedenen Bildungseinrichtungen (Thomas Morus Akademie, Fritz Bauer Institut, Institut für Sozialforschung, Landeszentralen für politische Bildung). Jansen ist sowohl publizistisch als auch rechtlich als Vertreter der Nachlasseigentümer für die Nachlässe von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal verantwortlich und fungiert als einer der fünf Direktoren der International Herbert Marcuse Society (IHMS). Seit dem 1. September 2009 lehrt Jansen an der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften. Bei zu Klampen veröffentlichte er Herbert Marcuses »Nachgelassene Schriften. Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie« (1999), »Nachgelassene Schriften. Kunst und Befreiung (2000), »Nachgelassene Schriften. Philosophie und Psychoanalyse« (2002), »Nachgelassene Schriften. Die Studentenbewegung und ihre Folgen« (2004), »Nachgelassene Schriften. Feindanalysen« (1998, 2007), »Nachgelassene Schriften. Ökologie und Gesellschaftskritik« (2009) sowie »Der eindimensionale Mensch« (2014), »Kapitalismus und Opposition« (2017), den Briefwechsel Kracauers und Löwenthals, »In steter Freundschaft« (2003) und die Aufsätze »Über Herbert den Greisen und Leo den Weisen« (2021).

Hafen oder Tod
Schiffsreisende aller Zeiten erzählen

Eine Seefahrt, die ist lustig – ein Lied, das schon um 1900 gesungen wurde und heute noch Kreuzfahrtbegeisterte begleiten könnte. Für frühere Schiffsreisende jedoch sah die Realität meist anders aus: Der Abschied vom Lande war ein Wagnis auf Leben und Tod. Enge Unterbringung, unberechenbare Flauten und widriges Wetter ließen Ankünfte unsicher werden, Leib und Leben waren stets bedroht, wie eine Seemannsweisheit bezeugt: »Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.« Johann-Günther König zeigt anhand packender Schilderungen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, wie sich das Reisen auf dem Meer im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

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Veranstaltungsort

Dreikönigenhaus