Gegenwärtig gibt es eine neuentfachte gesellschaftliche Diskussion über alternativmedizinische Heilverfahren, welche mit den Theorien der Naturwissenschaft in Konflikt stehen. Vor allem die Homöopathie gerät zunehmend unter Beschuss und soll, wenn es nach dem Willen der Gegner der Alternativmedizin geht, aus der ärztlichen Praxis ausgeschlossen werden. Aber auch anderen Methoden wie Akupunktur, Osteopathie oder Yoga soll künftig kein Platz mehr im Gesundheitswesen eingeräumt werden. Organisierte Gruppierungen aus den Reihen der sogenannten Skeptikerbewegung setzen sich mit großangelegten Kampagnen dafür ein, diese Ziele gesellschaftlich und politisch umzusetzen. Hans-Josef Fritschi prüft die Intentionen und Argumente der Homöopathiegegner und beleuchtet, wieso die Diskussion solch medialen Aufwind erhalten hat. Außerdem wagt er einen kritischen Blick in die Zukunft der angestrebten streng rationalistischen Einheitsmedizin und untersucht, was sie für die Patientinnen und Patienten bedeuten würde. Ein Plädoyer für den Erhalt der Komplementärmedizin.
‚You never get a second chance to make a first impression.‘ – Das gilt nicht nur für Äußerlichkeiten wie das Auftreten, die Kleidung oder Frisur. Auch Visitenkarten und Familiendrucksachen sind Äußerlichkeiten, doch sie verleihen unserer Persönlichkeit sichtbar Ausdruck. Wurden solcherlei ‚Akzidenzen‘ einst bei einem erfahrenen Drucker in Auftrag gegeben, bedient man sich heute meist achtlos im Internet. Wer etwas auf sich hält, der scheut den geistigen und materiellen Aufwand für gelungene Drucksachen jedoch auch in unserer Zeit nicht, ahnt er doch, dass dieser sich lohnt. Martin Z. Schröder erklärt in seiner ‚Stilkunde‘ anschaulich und unterhaltsam, was eine gut gestaltete Drucksache ausmacht, welche Schrift, welche Farbe, welches Papier zu welchem Anlass passen, wie Kleindrucksachen ‚diplomatische Dienste‘ leisten und Aufschluss über ihren Überbringer geben.
Während eines Spaziergangs entdeckte Susanne Frank im Calenberger Land südlich von Hannover zwischen Feld und Wald ein Art Insel: Blühende Heckenrosen und Bäume säumten ein Gelände von der Größe eines halben Hektars, dem köstlicher Duft entstieg. Kleine Lücken in der Hecke gewährten ihr den Blick auf einen märchenhaften Blumengarten. Was sie sah, ließ ihr Fotografinnenherz höher schlagen. Sie begleitete ein Gartenjahr mit Kamera, Papier, Stift und manchmal auch einem Spaten.So entstand dieses Foto-Tagebuch, das neben der Gartenpracht auch den enormen Arbeitseinsatz dokumentiert und dabei die Gärtnerin Sieglinde Dorn mit ihren Ideen und Sorgen porträtiert.Es ist zugleich Augenweide und Einladung für Menschen, die gern über Zäune schauen und Offene Pforten besuchen, um sich inspirieren zu lassen.
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