zu Klampen! Verlag

Kein Besonderer. Das zu kurze Leben des Heinrich Börner

Bodo Dringenberg liest am 25.06.2025 um 19.30 Uhr aus seinem Buch «Kein Besonderer. Das zu kurze Leben des Heinrich Börner«. Die Lesung findet im Kaminzimmer des „Goldenen Schwans“ in der Erfurter Michaelisstraße statt, und ist die 166. Auslese. Bei dem Abend wird die Diskussion von Herrn Martin Rambow moderiert. Die Eintritt ist frei; und die Veranstaltung gehört zur Gedenkreihe 30. Jahre „Deserteure Denkmal“ und steht im Zusammenhang der Evangelischen Stadtakademie «MEISTER ECKHART« Erfurt.

Bodo Dringenberg war nach dem Studium an der Universität Hannover Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Sprachwissenschaft. Er veröffentlichte sprachgeschichtliche Untersuchungen, Rundfunkfeatures, Einführungen zu Kunstausstellungen und diverse Prosaarbeiten. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Mord auf dem Wilhelmstein« (2007, 2009), »Kleiner Tod im Großen Garten« (2009), »Die Gruft im Wilhelmstein« (2011), »Ein Bier, ein Wein, ein Mord« (2012), »Ein Pils, ein Sekt, ein Todesfall« (2015), »Die Inseldirne vom Wilhelmstein« (2015) sowie die Romanbiografie »Kein Besonderer. Das zu kurze Leben des Heinrich Börner« (2023).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Event teilen

Veranstaltungsort

Kaminzimmer "Goldenen Schwans"
Michaelisstraße 9
99084 Erfurt