zu Klampen! Verlag

Leander Steinkopf liest aus »Reiz des Verbotenen«

Am 30. März liest Leander Steinkopf auf der Leipziger Buchmesse aus seinem Buch »Der Reiz des Verbotenen« unter der Moderation vom Verleger Dietrich zu Klampen. Der Eintritt zur Lesung ist im Eintrittsticket für die Buchmesse enthalten. Wer nicht live dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Lesung unter folgendem Link zu streamen: https://youtube.com/live/wsU0hVEzMaQ?feature=share.

Leander Steinkopf, geboren 1985, studierte Soziologie, Psychologie, Biologie, Sozial- und Wissenschaftsphilosophie in Mannheim, Berlin und Sarajevo. 2016 wurde er promoviert. Er lebt in München, arbeitet als freier Autor und schreibt u. a. für die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, die »Welt«, die »taz« und die »Neue Zürcher Zeitung« sowie für »Sinn und Form« und den »Merkur«. Bei zu Klampen erschien von ihm »Der Reiz des Verbotenen« (2024).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Forum DIE UNABHÄNGIGEN, Leipziger Buchmesse, Halle 5 H 313