Christian Demand
Autor

Christian Demand

Christian Demand, Jahrgang 1960, studierte Philosophie und Politikwissenschaft in München, wo er 1996 promoviert wurde. In den neunziger Jahren arbeitete er als Musiker und Komponist, anschließend als Hörfunk-Journalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach seiner Habilitation im Jahre 2003 war er Gastprofessor für Philosophie an der Universität für Angewandte Kunst Wien, von 2006 bis 2011 hatte er den Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne. Seit 2012 ist er als Nachfolger von Karl Heinz Bohrer und Kurt Scheel Herausgeber der Kulturzeitschrift Merkur. Im zu Klampen Verlag sind von ihm erschienen: »Die Beschämung der Philister. Wie die Kunst sich der Kritik entledigte« (2003) und »Wie kommt die Ordnung in die Kunst?« (2010).

 

 

Christian Demand

Die Invasion der Barbaren

Warum ist Kultur eigentlich immer bedroht?

Die Rede von ihrem Untergang gehört seit langem schon zum festen Bestandteil der abendländischen Kultur, die sich bisher jedoch als erstaunlich lebensfähig erwiesen hat. Allein die Summen, die alljährlich …
mehr
Christian Demand

Die Beschämung der Philister

Wie die Kunst sich der Kritik entledigte

»Je professioneller der Rahmen, in dem eine Publikation zur Kunst erscheint, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, dass man darin auf fadenscheinig ausgewaschene Formulierungen stößt und die Simulation …
mehr
»Dieses Buch ist eine wunderbare Übung im antiautoritären Denken. Mit polemischem Furor streitet Christian Demand für eine Neubewetung der Kunst«.Die Zeit
mehr

News zu Christian Demand

Christian Demand im Bayerischen Fernsehen
News – 20.10.2014

Christian Demand, Herausgeber der Kulturzeitschrift »Merkur« und Autor des zu Klampen Verlags, war zu Gast in der Sendung »LeseZeichen« des bayerischen Fernsehens. Am 20. Oktober sprach Redakteur Armin Kratzert mit Demand über seine kürzlich bei zu Klampen unter dem Titel »Die Invasion der Barabaren« erschienenen Essays über den Status Quo des deutschen Kulturbetriebs. Sehen Sie hier das gesamte Gespräch.

Pressestimmen

Die Invasion der Barbaren – Warum ist Kultur eigentlich immer bedroht?

Die Beschämung der Philister – Wie die Kunst sich der Kritik entledigte

»...Ein auf hohem theorie- und kunstgeschichtlichem Niveau durchargumentierter Traktat...«
Wolfgang Kemp, Süddeutsche Zeitung

Lesen Sie hier eine Rezension der ZEIT auf zeit.de »Trotz der betonten Distanz zur zeitgenössischen Kunst verdient das Buch bei Fachleuten und Laien Beachtung. Denn Demand ist kein erklärter Gegner der gegenstandslosen Kunst. Ihm geht es nur darum, Übertreibungen und Irrtümer aufzudecken. Dabei führt er eine scharfe Klinge zur Ergötzung der Leser.«
Main-Echo

»Für diejenigen jedenfalls, die vor der Kunst nicht mehr auf den Knien liegen, ist Demands ›Beschämung der Philister‹ ein Muss.«
Artheon. Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche

Wie kommt die Ordnung in die Kunst? –

»Ein ohne Abstriche empfehlenswertes Buch.«
Stefan Diebitz, Portal Kunstgeschichte

»Demands Buch ist ein wichtiger Beitrag«
Peter Geimer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Lesen Sie Peter Geimers vollständige Rezension auf faz.net »Der Autor ... des erhellenden Buches ... offenbart beinahe kunstrevolutionäre Züge, wenn er die Kunstlaien gegen Ende des Parcours durch historische und zeitgenössische Ästhetikdiskurse dazu auffordert, sich von Geschmacksrichtern in den Museen nichts vorschreiben zu lassen.«
Johanna di Blasi, Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Dieses Buch ist eine wunderbare Übung im antiautoritären Denken. Mit polemischem Furor streitet Christian Demand für eine Neubewetung der Kunst … und zerlegt mit vielen Handkantenschlägen die Grundannahme Ernst Gombrichs, dass alle Kunstwerke der letzten 2500 Jahre sinnvoll verbunden und vergleichbar seien.«
Hanno Rauterberg, Die Zeit - Literatur

»Eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen Kunstdiskurs (...) Trotz seines Status als Professor für Kunstgeschichte nimmt er beharrlich den Betrieb aus der Perspektive eines Außenseiters unter die Lupe (...) Mit erfrischender bayerischer Granteligkeit und gleichzeitig in klaren, vor allem aber argumentativen Sätzen hinterfragt Demand die Kanonisierungsprozesse des Kunstsystems.«
Jörg Scheller, artnet

»Frappierend und lehrreich in einem. Es ist ein interessant-gelehriges Buch, das Christian Demand hier vorlegt.«
Südwest Presse, 27.1.2011