zu Klampen! Verlag

Best-of-Leseabend mit Imre Grimm

Am Samstag, den 11. April 2026, hält Kolumnist und Satiriker Imre Grimm eine humorvolle Lesung in der Bredenbecker Scheune. Das von dem Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e.V. organisierte Event widmet sich den Best-of-Stücken Grimms und gestaltet den Abend musikalisch. Der Eintritt kostet 15€ und beginnt um 19 Uhr, mit einem Einlass 30 Minuten früher. Erhältlich sind die Karten auf der Website des Veranstaltungsort.

Imre Grimm, geboren 1973, ist Autor und Kolumnist beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Seine wöchentliche Kolumne, begonnen 1999 in der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und als Buch 2007 unter »Das Ding« bei zu Klampen veröffentlicht, erscheint inzwischen in mehr als vierzig Zeitungen. Der Journalist, Satiriker und Bühnenkünstler lebt mit seiner Familie bei Hannover. Bereits erschienen sind »Über Leben in Deutschland« (2021) und »Lichtstreife und Arschtritte« (2023).

Lichtstreife und Arschtritte
Neue Kolumnen aus einem lustigen Land

Charme und Irrsinn des deutschen Alltags: In seinem neuen Buch betrachtet Imre Grimm das Große im Kleinen – in gescheiten, gewitzten und hoffnungslos optimistischen Kolumnen.

Über Leben in Deutschland
Kolumnen aus einem lustigen Land

Humoresken voller Selbstironie – für alle, die früher die Nächte durchgemacht haben und heute nicht mal mehr die Tage schaffen.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Bredenbecker Scheune – Kultur- und Veranstaltungszentrum
Wennigser Str. 15
30974 Wennigsen