zu Klampen! Verlag

Weitermachen! Marcuse-Konferenz

Anlässlich des 40. Todestages von Herbert Marcuse findet am Samstag, den 22. Juni 2019, in Hannover die Konferenz Weitermachen! statt. Feindanalysen – mit Peter-Erwin Jansen & Charles Reitz 1968 & Folgen – mit Ingrid Gilcher-Holtey, Jens Benicke & Jan Rickermann Ästhetik und Befreiung – mit Roger Behrens & Dirk Wittenberg Philosophie & Psychoanalyse – mit Rolf Pohl, Aaron Lahl & David Jäger Ökologie, Technologie & Gesellschaftskritik – mit Maria Tsenekidou, Ulrich Ruschig & Alexander Kurunczi Abschlusspodium „Erneuter Versuch über die Befreiung?“ – mit Sarah Surak, Lisa Doppler, Daniel Burghardt & Kenneth Rösen Programm und Ankündigungen unter https://weitermachen.noblogs.org/programm/ Bereits am Freitag findet die Vorstellung der Graphic Biography „Herbert Marcuse – Philosopher of Utopia“ von Nick Thorkelson durch Alexander Neupert-Doppler statt.

Martina Janssen (*1971) – Pastorin im Kirchenkreis Stade und Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Braunschweig

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule