zu Klampen! Verlag

Thorsten Amrhein liest auf der Leipziger Buchmesse

©Ina Sommer
Auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig stellt Thorsten Amrhein seinen zweiten Band zu den Erlebnissen eines Taxifahrers aus Hannover vor: »Kann ich den Typen nicht einfach im Taxi lassen? Vom vergessenen Kind bis zum stornierten Toten«. Moderiert wird die halbstündige Lesung von Verleger Dietrich zu Klampen und sie beginnt um 13:30.

Thorsten Amrhein, geboren 1968 in Berlin, ist diplomierter Bauingenieur und studierte außerdem Philosophie und Geschichte. Er lebt heute mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern in Barsinghausen am Deister und hat bis Ende 2024 in Hannover als Taxifahrer gearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Autor spielt er mit Leidenschaft Schach. Bei zu Klampen erschienen »Nachttaxi« (2010) und »Kann ich den Typen nicht hier im Taxi lassen« (2025).

»Kann ich den Typen nicht hier im Taxi lassen?«
Vom vergessenen Kind bis zum stornierten Toten. Kuriose Erlebnisse eines Taxifahrers

Ob stille Tragik, absurde Komik oder spontane Gefühlsausbrüche – Thorsten Amrhein erlebt in seinen nächtlichen Taxifahrten durch Hannover das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Forum Wortwelten
Halle 2 (F606)
Leipzig