zu Klampen! Verlag

Spätherbstliche »Grundlos heiter« Lesung von Harald Malz

Organisiert von der Dorf-Kultur-Erbe-Genossenschaft Springes und in Kooperation mit dem Kulturverein »Springe Lichter« findet am Donnerstag, den 04.12.2025, eine herbstliche Lesung aus Malz‘ Buch »Grundlos heiter« statt. Das Event findet in dem Dorf-Kultur-Erbe bei vorweihnachtlichem Kerzenlicht statt und startet um 15:30 Uhr mit freiem Eintritt.

Harald Malz, geboren 1951, wuchs im sozialen Schmelztiegel Salzgitter auf. Er arbeitete nach Abitur und Studium der Anglistik, Biologie und Diplompädagogik in Hannover lange als Lehrer und pädagogischer Begleiter mit benachteiligten Jugendlichen. Heute engagiert er sich in der Kommunalpolitik, besonders in den Bereichen Schule und Kultur. Malz schreibt seit seiner Jugend Gedichte, komischironische Kurzprosa und Erzählungen. Er liebt Musik und ist Begründer der Gruppe WortArt, die zahlreiche Lesungen in der Region veranstaltet.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Dorf-Kultur-Erbe-Genossenschaft
Spiegelbergerstr. 2
31832 Springe