zu Klampen! Verlag

Simon Benne: Lüttje Lagen in der Bredenbecker Scheune

Simon
Ein Vater, vier Kinder und die täglichen Tollheiten der Welt: In seinen Lüttjen Lagen seziert HAZ-Redakteur Simon Benne den täglichen Wahnsinn und zeigt, dass man den täglichen Absurditäten ab besten mit Humor begegnet. Eintrittskarten für diese Veranstaltung gibt es online unter www.bredenbecker-scheune.de und ca. fünf Wochen vorher in den Vorverkaufsstellen Papier-Lädchen Wennigsen, Kornbrennerei Warnecke und Caffè Bar B in Bredenbeck.

Simon Benne wurde 1970 in Laatzen geboren, wo er bis heute lebt. Zwischenzeitlich studierte er Deutsch und Geschichte in Göttingen und Bologna. Seit mehr als 20 Jahren ist er Redakteur bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung«. Seine Zeitungsglossen wurden in »Erstgeborene, Mittelkind und Nesthäkchen« und in den Nachfolgebänden »Alle guten Dinge sind vier« (2019) und »Wahnsinn zum Mitnehmen« (2025) als Bücher veröffentlicht.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

Event teilen

Veranstaltungsort

Bredenbecker Scheune
Wennigser Str. 16
30974 Wennigsen