zu Klampen! Verlag

Schullesung: Christof Wackernagel im OHG Springe

Christof Wackernagel kommt in die Schule: Der Schauspieler liest aus »RAF oder Hollywood. Tagebuch einer gescheiterten Utopie« vor den Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums, die Politik als Prüfungsfach im Abitur belegen. Neben der eigentlichen Lesung soll der Schwerpunkt bei dieser Veranstaltung vor allem auf dem Austausch und der Diskussion zwischen den Generationen, also den Schülern und Christof Wackernagel, liegen

Christof Wackernagel, geboren 1951, ist Schauspieler und Autor. Wackernagel wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit, schreibt Bücher sowie Hörspiele, Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity’s Ark«. Bei zu Klampen veröffentlichte er »es« (2011), »RAF oder Hollywood« (2017), »Reden statt schießen« (2019), »Traumprotokolle« (2020) und »Politik des Traums« (2020).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Otto-Hahn-Gymnasium Springe