zu Klampen! Verlag

„Schiller, Darwin, Karl May und die anderen…“

Burkhard Müller, Journalist, Universitätslehrer, Buchkritiker und Bücherautor aus Chemnitz, wird aus seinen scharfzüngigen, originellen und respektvoll-respektlosen Büchern, wie dem im zu Klampen Verlag erschienenen „Lufthunde“, zu Literatur, Geschichte und Zeitgeist Leseproben geben.< Müller, dem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2008 der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik verliehen wurde, schreibt kenntnisreich und kritisch genau über Schiller, Hermann Hesse und andere Größen der deutschen Literatur. Er legt sich auch furchtlos mit Darwin an und entdeckt Übersehenes an Wilhelm Busch. Abseits der Autobahnen reist er durch Deutschland. Dabei begegnet er großer Geschichte und kleinen Geschichten, entdeckt den zerklüfteten neuen Osten ebenso wie den verdrucksten Charme der 50-iger Jahre im alten Westen. Drei Veranstaltungen bietet der Verein Spritzenhaus e.V. neben seinen kunsthandwerklichen Ausstellungen im 2. Halbjahr 2012 an, in deren Rahmen Müller aus seinen Büchern liest. Mit „Schiller, Darwin, Karl May und die anderen…“ beginnt die Reihe am Freitag, 14. September um 20 Uhr.

Burkhard Müller, Jahrgang 1959, ist Dozent an der TU Chemnitz. Er schreibt regelmäßig für die »Süddeutsche Zeitung« und »Die Zeit«. 2008 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Im zu Klampen Verlag sind zuletzt erschienen: »Schlussstrich« (1995, 2004), »Verschollene Länder« (1998, 2013), »Der König hat geweint« (2005), »Die Tränen des Xerxes« (2006), »Lufthunde« (2008) und »Fälschungen, Verwandlungen« (2016).

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

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Veranstaltungsort

Spritzenhaus - Zentrum für kunsthandwerkliches Arb