zu Klampen! Verlag

Paul Fiebig präsentiert Leben und Werk Ulrich Sonnemanns

Auf Einladung des Literaturbuffets spricht zu Klampen Herausgeber Paul Fiebig in Wien über das Leben und Werk Ulrich Sonnemanns. Der Schriftsteller und Philosoph wäre am 3. Februar 100 Jahre alt gworden. Im zu Klampen Verlag erscheint eine zehnbändige Edition mit Schriften Sonnemanns, deren Herausgeber Paul Fiebig ist.

Paul Fiebig, Jahrgang 1942, Studium der Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft, 1970 Dissertation über das »Orchester-Zwischenspiel« bei Thomas Mann. Ab 1971 beim Saarländischen Rundfunk. Seit 1984 Musikredakteur beim Südwestfunk Baden-Baden. Von 1998 an Leiter der Wort-Musik-Redaktion. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Sammelpublikationen etc. Bei zu Klampen veröffentlichte er die »Schriften« (Band 1-10, 2005-2022).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Literaturbuffet Wien