Oskar Ansull, seit 1984 freier Schriftsteller, ist 1950 in Celle geboren und aufgewachsen, lebt nach Lehr- & Wanderjahren, die ihn kreuz und quer durch Deutschland und Europa und verschiedene Berufe führten, seit 2002, inzwischen mit Familie, wieder in Berlin. Er ist Lyriker, Herausgeber und Vorleser, „Erfinder von Lesungen“, gesendet vom NDR und Radio Bremen. Er hat als Lyriker und literarischer Spurensucher einen Blick für Randfiguren entwickelt. Gegenwärtig arbeitet Ansull an einem Projekt „gegenläufig“ zu verstehender Heimatliteratur, d.h. die Literaturgeschichte einer Region sichtbar zu machen, in ihrer Vielfalt und jenseits der landläufig unter ‚Heimatliteratur‘ verstandenen Erzeugnissen. Dies am Beispiel der Stadt und des Landkreises Celle, am Rand der Lüneburger Heide. „Die Baracke der Dichter“, 2014 bei Zu Klampen erschienen, ist Teil dieser Sichtung. Veröffentlichungen (Auswahl): Disparates, Gedichte (1984); Entsicherte Zeit, Gedichte (1988); Mit Händen und Füßen, Gedichte (1997); ZweiGeist – K.E.Franzos, ein Lesebuch (2005); gruss an korf, gedichte (2009); Himmel, welch ein Land! Landkreis & Literatur. Eine Sichtung (2011); Papierstreifen, Prosa (2013). Nachdichtungen: aus dem Französischen die „Spleen“-Gedichte von Charles Baudelaire (1976/77 u. 1995); die „Hannoverschen Punktierungen“ des weißrussischen Dichters Ales Razanau (2002) und Gedichte des kosovo-albanischen Lyrikers Bekim Morina (2006). Seit 2018 ist er Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Eine Seefahrt, die ist lustig – ein Lied, das schon um 1900 gesungen wurde und heute noch Kreuzfahrtbegeisterte begleiten könnte. Für frühere Schiffsreisende jedoch sah die Realität meist anders aus: Der Abschied vom Lande war ein Wagnis auf Leben und Tod. Enge Unterbringung, unberechenbare Flauten und widriges Wetter ließen Ankünfte unsicher werden, Leib und Leben waren stets bedroht, wie eine Seemannsweisheit bezeugt: »Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.« Johann-Günther König zeigt anhand packender Schilderungen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, wie sich das Reisen auf dem Meer im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.
Eine Seefahrt, die ist lustig – ein Lied, das schon um 1900 gesungen wurde und heute noch Kreuzfahrtbegeisterte begleiten könnte. Für frühere Schiffsreisende jedoch sah die Realität meist anders aus: Der Abschied vom Lande war ein Wagnis auf Leben und Tod. Enge Unterbringung, unberechenbare Flauten und widriges Wetter ließen Ankünfte unsicher werden, Leib und Leben waren stets bedroht, wie eine Seemannsweisheit bezeugt: »Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.« Johann-Günther König zeigt anhand packender Schilderungen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, wie sich das Reisen auf dem Meer im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.
Damit Sie unsere Website optimal nutzen können, setzen wir Technologien wie Cookies ein. Diese ermöglichen es uns, Geräteinformationen zu speichern und zu verarbeiten – etwa zur Analyse des Surfverhaltens oder zur Nutzung eindeutiger IDs. Wenn Sie nicht zustimmen oder Ihre Einwilligung später widerrufen, kann dies die Funktionalität der Seite einschränken.