zu Klampen! Verlag

Mörderisch unterwegs in Hannovers U- und Straßenbahn

Es ist Krimifest in Hannover: Um 18.00 Uhr wird ein Üstra »Silberpfeil« der hannoverschen Stadtbahn in die U-Bahn-Station Kröpcke einfahren. Wieder dürfen 100 Krimifreunde zusteigen. Mit an Bord sind Angelika Stucke, Richard Birkefeld und Ilka Sitz. Angelika Stucke wird bei dieser mörderischen Fahrt aus ihrem kürzlich bei zu Klampen erschienene Kriminalroman »Hasentod« Vom Kröpcke aus startet der üstra »Silberpfeil« direkt zum Kongresszentrum, dem Ziel und Ort der ersten Lesung. Auf der Weiterfahrt erleben die Fahrgäste die zweite spannende Geschichte. Nach der Ankunft auf der EXPO Plaza findet die dritte Lesung statt. Anschließend geht es zurück zum Kröpcke, der Endstation der Krimilesung.

Angelika Stucke, Jahrgang 1960, wuchs in Eddinghausen am Fuß der Sieben Berge im Leinebergland auf. Sie studierte Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Kassel. Trotz ihrer zwei Diplome gab sie die Sozialarbeit nach kurzer Zeit zugunsten des Schreibens auf. Zunächst berichtete sie als Stipendiatin der Carl Duisberg Gesellschaft in Los Angeles für eine deutsche Fernsehzeitschrift über die Stars aus Hollywood. Seit 1987 lebt Angelika Stucke als freie Autorin in Spanien. Sie arbeitet für das Fernsehen und schreibt Bücher. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Hasentod« (2012) und »Brunftzeit« (2013).

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

U-Bahn Station Hannover-Kröpcke