zu Klampen! Verlag

Mit 50 noch fit? – Der eindimensionale Mensch trainiert wieder

Herbert Marcuses »Der eindimensionale Mensch« feiert in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Jubiläum. Unter dem Motto »Mit 50 noch fit? – Der eindimensionale Mensch trainiert wieder« zeigt Marcuse-Herausgeber Peter-Erwin Jansen, dass Marcuses Hauptwerk bis heute nichts an Aktualität und Prägnanz eingebüßt hat. Der Vortrag findet in der Buchhandlung Artes Liberales in Heidelberg statt.

Peter-Erwin Jansen, geboren 1957, studierte in Frankfurt am Main Philosophie, Germanistik, Soziologie und Politik. Er arbeitete als wissenschaftlicher Publizist. Als Vertreter der Nachlasseigentümer ist er für die Nachlässe von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal verantwortlich. Er fungiert als einer der fünf Direktoren der International Herbert Marcuse Society (IHMS). Jansen lehrt an der Hochschule Koblenz, und hatte im Herbst 2019 eine Gastprofessur an der University of California in Santa Barbara inne. Bei zu Klampen erschienen »Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie« (1999), »Kunst und Befreiung« (2000), »Philosophie und Psychoanalyse« (2002), »In steter Freundschaft« (2003), »Die Studentenbewegung und ihre Folgen« (2004), »Feindanalysen« (2007), »Ökologie und Gesellschaftskritik« (2009), »Der eindimensionale Mensch« (2014), »Kapitalismus und Opposition« (2017) und »Über Herbert den Greisen und Leo den Weisen« (2021).

Die Geschichte von Mau und Gerty
Odyssee einer jüdischen Familie

Wien, Ende 1938: Für die junge Schriftstellerin Gerty Kelemen ist klar, dass sie als Jüdin nicht länger sicher ist. Auf der Flucht trifft sie den Ölhändler Mau Hanemann, verliebt sich und zieht mit ihm nach Amsterdam. In den Niederlanden sind die beiden Außenseiter – Teil eines seit Jahrzehnten wachsenden Stroms meist unerwünschter jüdischer Migranten aus dem Osten. Die dramatische Lebensgeschichte von Mau und Gerty führt von den osteuropäischen Schtetl bis nach Tel Aviv, über London und Paris und über das Lager Westerbork bis nach Bergen-Belsen. Im Angesicht des Todes hält ein einziger Wunsch Mau und Gerty am Leben: ihre kleine Tochter wiederzusehen, die sie zu deren Schutz weggegeben haben.

Die Geschichte von Mau und Gerty
Odyssee einer jüdischen Familie

Wien, Ende 1938: Für die junge Schriftstellerin Gerty Kelemen ist klar, dass sie als Jüdin nicht länger sicher ist. Auf der Flucht trifft sie den Ölhändler Mau Hanemann, verliebt sich und zieht mit ihm nach Amsterdam. In den Niederlanden sind die beiden Außenseiter – Teil eines seit Jahrzehnten wachsenden Stroms meist unerwünschter jüdischer Migranten aus dem Osten. Die dramatische Lebensgeschichte von Mau und Gerty führt von den osteuropäischen Schtetl bis nach Tel Aviv, über London und Paris und über das Lager Westerbork bis nach Bergen-Belsen. Im Angesicht des Todes hält ein einziger Wunsch Mau und Gerty am Leben: ihre kleine Tochter wiederzusehen, die sie zu deren Schutz weggegeben haben.

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Veranstaltungsort

Artes Liberales