zu Klampen! Verlag

Martin Scherer im Bundestag

©Sophie Weiss
Am 18. September 2026 stellt Martin Scherer sein neues Buch »Nähe. Vermessung einer Sehnsucht« in der »Marie im Bundestag« vor. Beginnend um 19 Uhr, solltet ihr euch dieses Event keinesfalls entgehen lassen! Da die Platzanzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter https://luma.com/jly3qftr nötig.

Martin Scherer, geboren 1966, studierte Philosophie, Psychologie und Alte Geschichte. Nach langjähriger Tätigkeit als Kulturredakteur, Lektor und Verlagsleiter gründete er 2024 in München das Büro für Beredsamkeit. Im zu Klampen Verlag sind von ihm erschienen: »Hingabe. Versuch über die Verschwendung« (2021) und »Takt. Über Nähe und Distanz im menschlichen Umgang« (2024), das für den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik nominiert war.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Nähe – wir alle suchen sie und können doch selten bestimmen, was sie ausmacht. Martin Scherer hilft uns, den flüchtigen Zauber menschlicher Nähe zu verstehen.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Marie im Bundestag
Adele-Schreiber-Krieger-Straße 1
10117 Berlin