zu Klampen! Verlag

Literaturwerkstatt Berlin: Nora Bossong im Dialog mit Kei Miller

In der Reihe »Poetic Dialogue London-Berlin« sind Kei Miller und zu Klampen-Autorin Nora Bossong (»Reglose Jagd«, 2007) zu Gast. Der jamaikanische Lyrikstar Kei Miller kommt erstmals nach Deutschland – und trifft auf die diesjährige Huchel-Preisträgerin Nora Bossong – London und Berlin im poetischen Feldversuch. Sie lesen aus ihrem Werk und den eigens angefertigten Übersetzungen. Zur Versuchsanordnung gehört, sich auf die Texte des Kollegen einzulassen, sie zu reflektieren und zur eigenen dichterischen Welt in Beziehung zu setzen, kurz: Einen Dialog in Gang zu bringen. Moderiert wird dieser vom Schriftsteller Martin Jankowski aus Greifswald. Die Veranstaltung der Berliner Literarischen Aktion e.V. wird gefördert vom Britisch Council London und findet statt in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin.

Nora Bossong, Jahrgang 1982, studierte Philosophie sowie Kultur- und Literaturwissenschaften. Für ihre Romane, Gedichte und Essays wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Reportagen von ihr erschienen in der »ZEIT« und im »Spiegel«, als regelmäßige Kommentatorin ist sie bei der »Frage des Tages« im rbb zu hören. Bei zu Klampen veröffentlichte sie bereits 2007 ihren Gedichtband »Reglose Jagd«.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

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Veranstaltungsort

Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97
10435 Berlin