zu Klampen! Verlag

Lesung und Gespräch mit Ingrid von Kruse

Am Dienstag, 7. September 2021, gibt es eine Lesung und ein Gespräch mit »Charakterbilder«-Autorin Ingrid von Kruse in der Buchhandlung stories! in Hamburg. Beginn ist um 19.30 Uhr, moderiert wird die Veranstaltung von Bettina Bermbach. Der Eintritt kostet 5 Euro, mit einer stories!-Card ist der Eintritt frei. Reservierungen an anmeldungen@stories-hamburg.de.

Ingrid von Kruse lebt als freie Fotografin in Hamburg. Vor ihrem Studium der Fotografie in Essen arbeitete sie als Textildesignerin. Seit 1984 widmet sie sich fast ausschließlich der Porträtfotografie. Ihre Arbeiten werden regelmäßig im In- und Ausland präsentiert und gehören zum Bestand zahlreicher öffentlicher und privater Sammlungen.Zuletzt ist von ihr der Fotoband: »Eminent Architects« (2011) erschienen. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Charakterbilder« (2015).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Buchhandlung stories!