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Lesung in der Oststadtbibliothek: »Kein Ankommen, nirgendwo« mit Gert Deppe

Am Mittwoch, den 25. Januar, liest Gert Deppe in der Oststadtbibliothek aus seinem Roman »Kein Ankommen, nirgendwo«, in dem er sich mit sexuellem Missbrauch auseinandersetzt. Die Lesung wird ergänzt durch die fachlichen Eindrücke von Andrea Behrmann, Beraterin bei der Fachberatungsstelle Violetta für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen. Moderiert wird die Veranstaltung von Journalistin Martina Sulner. Die Lesung wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Hannover. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Gert Deppe, geboren 1964, studierte zunächst Musik in Hannover. Nach einem Jahrzehnt reger Konzerttätigkeit widmete er sich seiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben. Von 1999 bis 2001 absolvierte er ein Volontariat bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und arbeitet seitdem als freier Journalist und Autor für zahlreiche Medien. »Kein Ankommen, nirgendwo« ist sein literarisches Debüt.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

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Veranstaltungsort

Oststadtbibliothek im Pavillon Hannover