zu Klampen! Verlag

Leben und sterben lassen: Der Fall Dr. Mechthild Bach

In der Kirche des Friederikenstifts laden die HAZ-Autoren Gabi Stief und Hans-Peter Wiechers zu einer Lesung und Podiumsdiskussion. Sie lesen aus ihrer Reportage »Der Mordverdacht. Hat die Justiz die Krebsärztin Mechthild Bach in den Tod getrieben?« und diskutieren im Anschluss mit Vertretern aus Medizin, Pflege und Politik über die Palliativ‐ und Hospizversorgung in der Region Hannover. Der Abend kann mit einem Glas Wein ausklingen. Einlass für die Veranstaltung ist ab 17:30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Gabi Stief war Politikredakteurin bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und hat über Sozial- und Gesundheitspolitik berichtet. Sie ist für ihre Arbeit unter anderem mit demTheodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden und erhielt den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Kirche des Friederikenstifts