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Krimifest 2016: Katja Merx, Kersten Flenter und Christian-Friedrich Sölter lesen aus »Ein Pils, ein

Im Rahmen des Krimifestes Hannover und Region 2016 lesen Katja Merx, Kersten Flenter und Christian-Friedrich Sölter in einem üstra Silberpfeil spannende Geschichten aus der Krimianthologie »Ein Pils, ein Sekt, ein Todesfall«. Der Silberpfeil startet am Kröpke und macht Halt am Kongresszentrum Hannover. Die zweite Station der Lesung auf Räder ist auf der EXPO Plaza, dann fahren die Gäste in Richtung Kröpke, wo die Endstation der Lesung ist. Karten zu dieser Veranstaltung gibt es zu gewinnen, weitere Informationen bei den Partner-Buchhandlungen Decius (0511 . 3 64 76 10) und Hugendubel (0511 . 36 75 0).
Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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