zu Klampen! Verlag

Knauß liest aus »Der gelähmte Westen – Chronik einer Selbstaufgabe«

Am 04. Mai 2026 liest Autor Ferdinand Knauß aus seinem Buch »Der gelähmte Westen – Chronik einer Selbstaufgabe« vor. Das Event wird von der Union Stiftung organisiert und beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter bitten jedoch um eine Anmeldung über die Website.

Ferdinand Knauß, Jahrgang 1973, lebt in Düsseldorf. Nach dem Studium der Geschichte und Japanologie in Düsseldorf, Nantes und Tokio arbeitete er u. a. für die »Wirtschaftswoche« und das »Handelsblatt«. Zurzeit ist er Redakteur bei der Zeitschrift »Cicero«. Zuletzt ist von ihm erschienen »Merkel am Ende« (2018).

Der gelähmte Westen
Chronik einer Selbstaufgabe

Dem westlichen Gesellschaftsmodell wurde bereits vor über hundert Jahren der Untergang vorhergesagt. Erst heute schwindet sein Einfluss tatsächlich. Aber haben diejenigen, die am lautesten darüber klagen, nicht selbst die Saat für den längst unübersehbaren Verfall gesät?

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Haus der Union Stiftung
Steinstr. 10
66115 Saarbrücken