zu Klampen! Verlag

Kinderfußball im Calenberger Land: Ein Sportreporter packt aus

Roman Wallat alias Sportreporter Menotti ist Experte, wenn es um den Kinderfußball im Calenberger Land geht. Im Clubheim des SC Hemmingen-Westerfeld liest er aus seinem Buch »Del Rio trug Klettverschluss. Schnappschüsse eines Kinderfußball-Sportreporters«. Die Geschichten sind besonders für Kinder bzw. Familien geeignet. Der Eintritt zur Lesung ist frei, um Spenden wird gebeten.

Roman Wallat, Jahrgang 1974, spielte als Jugendfußballer bei Hannover 96, aber sehr viel früher schon auf allen Bolzplätzen und Garagenhöfen, auf denen ein Ball nur halbwegs rollte. Später verbrachte er einige Zeit in Italien, u. a. als Strandarbeiter am Comer See. Er studierte Philosophie, Germanistik und Finanzwesen, schrieb Plattenkritiken für ein Musikmagazin, Kurzgeschichten für verschiedene Literaturzeitschriften sowie einen fast beendeten Roman, dessen Veröffentlichung er plant. Seit 2011 ist er Jugendtrainer bei seinem Heimatverein, dem TSV Wennigsen.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Clubheim SC Hemmingen-Westerfeld