zu Klampen! Verlag

Ingrid von Kruse präsentiert ihre »Charakterbilder«

Im Rahmen des Klützer LiteraturSommers, der in diesem Jahr unter dem Motto »Beziehungsgeschichten« steht, liest Ingrid von Kruse aus ihrem Buch »Charakterbilder. Begegnungen unter fünf Augen«. Der Eintritt zur Lesung im Literaturhaus »Uwe Johnson« kostet 8 Euro (erm. 5 Euro), Karten können telefonisch unter 03 88 25 . 2 22 95.

Ingrid von Kruse lebt als freie Fotografin in Hamburg. Vor ihrem Studium der Fotografie in Essen arbeitete sie als Textildesignerin. Seit 1984 widmet sie sich fast ausschließlich der Porträtfotografie. Ihre Arbeiten werden regelmäßig im In- und Ausland präsentiert und gehören zum Bestand zahlreicher öffentlicher und privater Sammlungen.Zuletzt ist von ihr der Fotoband: »Eminent Architects« (2011) erschienen. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Charakterbilder« (2015).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Literaturhaus »Uwe Johnson«