zu Klampen! Verlag

Hollywood und Plötzensee: Lesung im Zirkuszelt

Heinrich Thies stellt in Loccum am 06. Oktober auf Einladung des Arbeitskreises Stolpersteine Rehburg-Loccum seine neue Doppelbiografie über Elfriede und Erich Maria Remarque vor – Sarah Schwarz singt dazu Lieder von Marlene Dietrich. Die Veranstaltung wird in einem Zirkuszelt auf dem Schützenplatz Loccum stattfinden. Der Piglet Circus stellt seine Spielstätte zur Verfügung, um ausreichend Menschen die Möglichkeit zu geben, die ungewöhnliche Lesung zu besuchen. Überdies begleitet die renommierte Artistin Sarah Schwarz die Lesung mit Liedern von Marlene Dietrich, Remarques legendärer Geliebte. Sarah Schwarz singt Lieder wie „Lili Marlen“ und „Sag mir, wo die Blumen sind“, und Heinrich Thies wird nicht nur lesen, sondern auch frei erzählen. Die Besucher erwartet somit ein spannender, aber auch anrührender Abend, der sich zwischen Hollywood und Plötzensee bewegt. Selbstverständlich werden auch im Zirkuszelt die Corona-Abstandsregeln eingehalten, sodass nur eine begrenzte Besucherzahl eingelassen werden kann. Eine Anmeldung ist daher sehr zu empfehlen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter Tel. 05037 1834.

Jahrgang 1953, studierte Germanistik, Politik, Philosophie und Journalistik. Er war Reporter bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und ist Autor zahlreicher Bücher, so auch der Studie »Ronny Rieken. Portrait eines Kindermörders« (2005) sowie der Romanbiographie »Die verbannte Prinzessin. Das Leben der Sophie Dorothea« (2007). Des Weiteren bei zu Klampen erschienen: »Schweinetango« (2009), »Das Mädchen im Moor« (2010), »Hilferuf aus dem Folterkeller« (2014) und »Mein Herz gib wieder her« (2016).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Schützenplatz Loccum