zu Klampen! Verlag

Hilde Domin: Onlinelesung mit Marion Tauschwitz

Auf Initiative des Lesekreises des Wohnprojekts Springe findet eine Onlinelesung mit der Autorin Marion Tauschwitz statt, die aus ihrer Biografie »Hilde Domin. Dass ich sein kann, wie ich bin« lesen wird. Interessierte können sich über den Link https://www.hermannshof.de/live/ zum Veranstaltungsstart anmelden und sich mit Fragen an die Autorin aktiv an der Lesung beteiligen. Für die Teilnahme am Livestream bittet die Wohngruppe Springe um Überweisung von 8,00 Euro auf das Konto der Volksbank Springe von Margarete Kemper, Stichwort Lesung Marion Tauschwitz, IBAN DE67 2519 3331 0818 8068 00 mit E-Mail-Anschrift. Danach gibt es die Zugangskennung. Das Verfahren selbst ist kostenfrei. Wer beim Lesekreis mitmachen will oder Rückfragen hat: Per Telefon antworten gern Angelika Kawalek unter 05041/5884 und Margarete Kemper unter 05041/1620.

Marion Tauschwitz, geboren 1953, arbeitete als Gymnasiallehrerin und Dozentin. Sie war enge Vertraute und Mitarbeiterin der Lyrikerin Hilde Domin (1909–2006). 2009, zum 100. Geburtstag der Dichterin, legte sie die viel beachtete Biografie »Hilde Domin. Dass ich sein kann, wie ich bin« vor. Weitere Biografien (von Pieter Sohl und Selma Merbaum) sowie ein Roman und eine autobiografische Novelle folgten. 2015 wurde Marion Tauschwitz von der Internationalen Autorinnenvereinigung zur »Autorin des Jahres« gewählt und 2018 in das PEN-Zentrum Deutschland aufgenommen. Bei zu Klampen erschienen »Selma Merbaum – Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben« (2014) sowie als Wiederauflagen »Hilde Domin. Dass ich sein kann wie ich bin« (2015) und »Hilde Domins Gedichte und ihre Geschichte« (2016). Es folgte »Das unverlierbare Leben« (2019).

Hafen oder Tod
Schiffsreisende aller Zeiten erzählen

Eine Seefahrt, die ist lustig – ein Lied, das schon um 1900 gesungen wurde und heute noch Kreuzfahrtbegeisterte begleiten könnte. Für frühere Schiffsreisende jedoch sah die Realität meist anders aus: Der Abschied vom Lande war ein Wagnis auf Leben und Tod. Enge Unterbringung, unberechenbare Flauten und widriges Wetter ließen Ankünfte unsicher werden, Leib und Leben waren stets bedroht, wie eine Seemannsweisheit bezeugt: »Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.« Johann-Günther König zeigt anhand packender Schilderungen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, wie sich das Reisen auf dem Meer im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

Hafen oder Tod
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Veranstaltungsort

Onlinelesung des Hermannshofs Völksen