zu Klampen! Verlag

Harald Malz liest »Grundlos heiter – Freche Texte«

Autor Harald Malz liest im Museum auf dem Burghof in Springe im Rahmen der Reihe »Sonntags um 11« unter anderem aus seinem Kurzgeschichtenband »Grundlos heiter – Freche Texte«. Die mitunter skurrilen Texte nehmen das Publikum auf eine Reise in wenig erschlossene Realitätsschichten mit, bei der das Andere und zugleich Nahe eine ganz neue Bedeutung bekommt. Mit seiner eigenen verspielten und hintersinnigen Ironie erzählt Malz seine Geschichten: von nächtlichen Flügen auf einem Klavier oder den Schwierigkeiten des modernen Mannes.

Harald Malz, geboren 1951, wuchs im sozialen Schmelztiegel Salzgitter auf. Er arbeitete nach Abitur und Studium der Anglistik, Biologie und Diplompädagogik in Hannover lange als Lehrer und pädagogischer Begleiter mit benachteiligten Jugendlichen. Heute engagiert er sich in der Kommunalpolitik, besonders in den Bereichen Schule und Kultur. Malz schreibt seit seiner Jugend Gedichte, komischironische Kurzprosa und Erzählungen. Er liebt Musik und ist Begründer der Gruppe WortArt, die zahlreiche Lesungen in der Region veranstaltet.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Museum auf dem Burghof