zu Klampen! Verlag

Hannes Giessler Furlan über Marx und den Staat

Auf dem Internationalen Kongress »Karl Marx 1818–2018. Konstellationen, Transformationen, Perspektiven«, der vom 23. bis zum 25. Mai in der Universität Trier stattfindet, spricht Hannes Giessler Furlan in der Sektion »Freiheit – Staat – Recht – Revolution« über Marx und den Staat in der freien Assoziation der Produzenten. Eine Anmeldung zu dem Kongress ist über die Website der Universität Trier möglich.

Hannes Giessler Furlan, Jahrgang 1979, aufgewachsen in Leipzig, hat Geschichte und Philosophie studiert, war in Deutschland Lehrer für Geschichte, Philosophie, Religion und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und arbeitet seit 2019 als Deutschlehrer in Brasilien. Das Buch »Verein freier Menschen?« (2018) ist eine gekürzte Fassung seiner Promotion. In »Hauptschuleinblicke« (2020) berichtet er über seinen Arbeitsalltag an einer Hauptschule in Westdeutschland.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Universität Trier