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Gabi Stief und Hans-Peter Wiechers lesen aus »Der kleine Zug ins Paradies«

Am Donnerstag, dem 27. April, lesen Gabi Stief und Hans-Peter Wiechers um 19:00 Uhr im Vinnhorster Rathaus aus »Der kleine Zug ins Paradies«. Die Veranstaltung der Kulturgemeinschaft Vinnhorst e.V. wird gefördert durch den Deutschen Literaturfonds »Neustart Kultur« und unterstützt durch das Kulturbüro Hannover. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.

Gabi Stief war Politikredakteurin bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und hat über Sozial- und Gesundheitspolitik berichtet. Sie ist für ihre Arbeit unter anderem mit demTheodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden und erhielt den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Kulturgemeinschaft Vinnhorst e.V.