zu Klampen! Verlag

Für Jung und Alt: Horst Rittenbruch liest aus »Opa, wie funktioniert das Internet?«

Im Leonardo Hotel in Hannover-Kirchrode gibt Horst Rittenbruch einen Blick hinter die Kulissen der computergesteuerten Informationsverarbeitung und -speicherung, denn er wird sein im Unibuch Verlag erschienenes Buch »Opa, wie funktioniert das Internet?« vorstellen. Es ist besonders geeignet für alle Interessenten, die die grundlegenden Elemente der digitalisierten Welt verstehen möchten. Der Eintritt ist frei.

Horst Rittenbruch, Jahrgang 1935, machte 1955 sein Abitur und studierte daraufhin Mathematik und Wirtschaftswissenschaft an den Universtäten in Göttingen und Hamburg. Nach seinem Diplom arbeitete er in führenden Stellungen in Industriebetrieben in den Bereichen Organisation, Planung und Datenverarbeitung, bevor er 1973 bis zum Vertragsende 2003 Geschäftsführer eines Dienstleistungsrechenzentrums und Softwarehauses in der Logistikbranche war. Von 1994 bis 2000 war er Sprecher des Vorstands einer großen IT-Benutzerorganisation. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Opa, wie funktioniert das Internet?« (2014).

Idyll im Exil
Funken im Abgrund II

Soma Morgenstern, der große Romancier des ländlichen jüdischen Lebens in Ostgalizien, hat mit seiner im Exil entstandenen Trilogie »Funken im Abgrund« ein bedeutendes literarisches Zeugnis des 20. Jahrhunderts geschaffen. Zu seinen Lebzeiten konnte nur der erste Band in deutscher Sprache erscheinen, blieb im Sturm der NS-Vernichtungspolitik allerdings ohne Echo. Erst nach der Wiederentdeckung des Werks Soma Morgensterns durch Ingolf Schulte und dank der Werkausgabe im zu Klampen Verlag hat dieser große jüdische Autor den ihm gebührenden Platz in der deutschsprachigen Literatur gefunden. Zum 50. Todestag Morgensterns wird sein Hauptwerk, »Funken im Abgrund«, nun in einer Neuausgabe wieder aufgelegt: das Panorama einer untergehenden Welt – des jüdischen Lebens in Galizien und Wien zwischen Glauben und Auflösung, Heimat und Vertreibung. Im Zentrum der Romantrilogie steht die Familie Mohylewski: der fromme Gutsherr Welwel in Podolien, sein entfremdeter Neffe Alfred, der in Wien zwischen Assimilation und Herkunft zerrieben wird, und die Nachgeborenen, die nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch des alten Europas um Sinn und Haltung ringen. Mit feiner Ironie, erzählerischer Kraft und tiefem Mitgefühl erzählt Morgenstern vom Ende einer Epoche, deren Funken noch im Abgrund leuchten. Ein Klassiker der Exilliteratur, nun wieder vollständig lieferbar.

Grabeland
Theaterstück

Ruhrgebiet 1936: Die Kohlekumpel Schorsch und Gustav führen einen Seidenraupenzüchterverein. Als ihre Zucht vom NS-Regime zur staatlichen Musteranlage erklärt wird, ergreifen sie ihre Chance, der Enge des Bergwerks zu entkommen und in die Seidenproduktion einzusteigen. Diese wird bald Teil der Kriegswirtschaft: Die zarten Fäden der Raupen dienen der Herstellung von Fallschirmen, die Zucht wird zum profitablen Rüstungszweig. Mit präzisem Blick für soziale Milieus und historische Brüche legt Nora Bossong ein eindringliches Kammerspiel über Opportunismus, Verstrickung und Schuld vor.

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Veranstaltungsort

Leonardo Hotel