zu Klampen! Verlag

Frank Beer liest aus »Majdanek«

In Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas liest Herausgeber Frank Beer aus Mordechai Striglers erstem Werk der Tetralogie Verloschene Lichter: »Majdanek. Ein früher Zeitzeugenbericht vom Todeslager«. Mit dieser Veranstaltung soll an die Auflösung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek am 23. Juli vor 75 Jahren erinnert werden.

Frank Beer, Jahrgang 1965, ist promovierter Naturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Bundesbehörde in Bergisch Gladbach. Er hat die vielbeachtete Quellenedition »Nach dem Untergang. Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944–1947« initiiert und mitherausgegeben. Seine Übersetzungen von Zeitzeugenberichten erschienen in Büchern und im Internet.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Ort der Information, Denkmal für die ermordeten Juden Europas