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Ettersburger Gespräch: Mathias Brodkorb und Bernd Hilder sprechen über postkoloniale Mythen

Mathias
Im Schloss Ettersburg berichtet Mathias Brodkorb im Gespräch mit Bernd Hilder über seine Recherchen in den ehemaligen sogenannten Völkerkundemuseen und diskutiert die Frage nach postkolonialen Mythen. Der Eintritt kostet 12 Euro, Karten können über die Website des Schlosses bestellt werden.https://schlossettersburg.de/kultur/kalender/e/mathias_brodkorb-494.html

Mathias Brodkorb, geboren 1977, studierte Philosophie und Altgriechisch. Von 2002 bis 2019 gehörte er für die SPD dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an. Von 2011 bis 2016 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von 2016 bis 2019 Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er lebt als freier Publizist in Schwerin. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Der Abiturbetrug. Vom Scheitern des deutschen Bildungsföderalismus« (2020), »Gesinnungspolizei im Rechtsstaat? Der Verfassungsschutz als Erfüllungsgehilfe der Politik. Sechs Fallstudien« (2024) und »Postkoloniale Mythen. Auf den Spuren eines modischen Narrativs. Eine Reise nach Hamburg und Berlin, Leipzig, Wien und Venedig« (2025).

Hafen oder Tod
Schiffsreisende aller Zeiten erzählen

Eine Seefahrt, die ist lustig – ein Lied, das schon um 1900 gesungen wurde und heute noch Kreuzfahrtbegeisterte begleiten könnte. Für frühere Schiffsreisende jedoch sah die Realität meist anders aus: Der Abschied vom Lande war ein Wagnis auf Leben und Tod. Enge Unterbringung, unberechenbare Flauten und widriges Wetter ließen Ankünfte unsicher werden, Leib und Leben waren stets bedroht, wie eine Seemannsweisheit bezeugt: »Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.« Johann-Günther König zeigt anhand packender Schilderungen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, wie sich das Reisen auf dem Meer im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

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Veranstaltungsort

Schloss Ettersburg
Am Schloss 1
99439 Ettersburg