zu Klampen! Verlag

Dietrich Kittner: Porträt der Kabarettlegende

In der Veranstaltung NachtKaffee des KulturKaffees Rautenkranz liest Sylvia Remé aus ihrer Biografie über den Kabarettisten Dietrich Kittner. Sie wird begleitet von dem Schauspieler Volker Kühn, der Kittner-Texte rezitiert, und dem Gitarristen Erwin Kania – wegen des gebotenen Abstands zum Publikum diesmal ohne Gesang. Die Karten kosten 10 € im Vorverkauf und der Einlass ist ab 19 Uhr mit der Option, sich kulinarisch auf den Abend einzustimmen. Voranmeldungen und Reservierungen sind unter 05139/9 78 90 50 und 0172/4 34 10 92 sowie per Mail an info@rautenkranz-kultur.de möglich.

Sylvia Remé war in verschiedenen Funktionen in der Niedersächsischen Landesregierung tätig. Sie studierte Geschichte und Literaturwissenschaften in Hannover und christliche Archäologie und byzantinische Kunstgeschichte in Göttingen. 2009 promovierte sie im Fach Geschichte an der Universität Hannover. 2011 erschien ihr Buch »Werner Holtfort. Biographie eines Anwalts und Politikers in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in Niedersachsen«.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Kulturkaffee Rautenkranz