zu Klampen! Verlag

Die Zukunft der Liebe: Birgit Schmid im Gespräch

Die sexuelle Revolution der 1968er hat zu einer Befreiung aus enger Moral und zum Experimentieren mit Lebensformen geführt. Gleichzeitig zeichnet sich heute eine Restauration der traditionellen Ehe und der Geschlechterrollen ab. Wie wird sich das Zusammenleben von Paaren weiterentwickeln? Birgit Schmid hält in ihrem Buch »Freie Liebe ist für Feige« ein Plädoyer für die große und einmalige Liebe und diskutiert gemeinsam mit Schriftsteller Martin R. Dean und Psycho-, Verhaltens- und Sexualtherapeutin Ines Schweizer. Moderiert wird der Abend von Bettina Spoerri. Der Eintritt kostet 20 bzw. ermäßigt 18 Franken. Einen Vorverkauf gibt es bei der Buchhandlung Otz, Tel. 062 892 06 80, info@buchhandlungotz.ch.
Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Event teilen

Veranstaltungsort

Aargauer Literaturhaus Lenzburg