zu Klampen! Verlag

»Die Unabhängigen« – Spätausgabe: Matthias Brodowy im Programmblock mit Ruth Herzberg und Susanne M. Riedel

Am Samstag der Leipziger Buchmessenwoche findet ab 19:30 die alljährlich von der Kurt Wolff Stiftung organisierte »Spätausgabe« der unabhängigen Verlage in Figurentheaterzentrum Westflügel statt. In sechs Programmblocks (jeweils zwei zur gleichen Zeit) lesen Autorinnen und Autoren aus Büchern zu den unterschiedlichsten Themen. In einem der beiden ersten Blöcke von 19:30-20:30 Uhr tritt Matthias Brodowy gemeinsam mit Ruth Herzberg und Susanne M. Riedel auf. Eintrittskarten gibt es unter Westfluegel.de und an der Abendkasse. Der Ticketpreis ist 20 Euro / 15 Euro / 10 Euro (zzgl. Gebühren) und kann in Abhängigkeit der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten gewählt werden. Ermäßigungsnachweise sind nicht notwendig. Weitere Informationen: https://www.kurt-wolff-stiftung.de/dua-spaetausgabe-2024/

Matthias Brodowy, geboren 1972, ist Kabarettist und Musiker und tourt seit der Jahrtausendwende mit seinen bislang elf Bühnenprogrammen quer durchs Land. Er wurde von Hanns Dieter Hüsch entdeckt und von ihm 1999 als erster Preisträger mit dem Kabarettpreis Das schwarze Schaf vom Niederrhein ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen folgten, unter anderem der Deutsche Kleinkunstpreis. Neben seinen Soloprogrammen arbeitet er seit 2007 mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik (»Werner Momsen«) zusammen. Bei zu Klampen erschienen »Klappstuhl und ich« (2023) und »Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen« (2025).

Die Geschichte von Mau und Gerty
Odyssee einer jüdischen Familie

Wien, Ende 1938: Für die junge Schriftstellerin Gerty Kelemen ist klar, dass sie als Jüdin nicht länger sicher ist. Auf der Flucht trifft sie den Ölhändler Mau Hanemann, verliebt sich und zieht mit ihm nach Amsterdam. In den Niederlanden sind die beiden Außenseiter – Teil eines seit Jahrzehnten wachsenden Stroms meist unerwünschter jüdischer Migranten aus dem Osten. Die dramatische Lebensgeschichte von Mau und Gerty führt von den osteuropäischen Schtetl bis nach Tel Aviv, über London und Paris und über das Lager Westerbork bis nach Bergen-Belsen. Im Angesicht des Todes hält ein einziger Wunsch Mau und Gerty am Leben: ihre kleine Tochter wiederzusehen, die sie zu deren Schutz weggegeben haben.

Die Geschichte von Mau und Gerty
Odyssee einer jüdischen Familie

Wien, Ende 1938: Für die junge Schriftstellerin Gerty Kelemen ist klar, dass sie als Jüdin nicht länger sicher ist. Auf der Flucht trifft sie den Ölhändler Mau Hanemann, verliebt sich und zieht mit ihm nach Amsterdam. In den Niederlanden sind die beiden Außenseiter – Teil eines seit Jahrzehnten wachsenden Stroms meist unerwünschter jüdischer Migranten aus dem Osten. Die dramatische Lebensgeschichte von Mau und Gerty führt von den osteuropäischen Schtetl bis nach Tel Aviv, über London und Paris und über das Lager Westerbork bis nach Bergen-Belsen. Im Angesicht des Todes hält ein einziger Wunsch Mau und Gerty am Leben: ihre kleine Tochter wiederzusehen, die sie zu deren Schutz weggegeben haben.

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Veranstaltungsort

Figurentheaterzentrum Westflügel