zu Klampen! Verlag

»Deserteure« Lesung mit Rolf Cantzen

©Ute Gerlach
Am 11. Mai stellt Autor Rolf Cantzen sein Buch »Deserteure. Eine Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht« an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vor. Beginnend um 19 Uhr lädt die kostenfreie Veranstaltung zu einer Lesung zum Thema Desertion und Widerstand ein. Veranstaltet wird das Event von dem Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften un dem Ökumenischen Zentrum.

Rolf Cantzen, geboren 1955 im Emsland, studierte in Hannover und Berlin Politikwissenschaften, Philosophie, Germanistik und Soziologie. Er hat mehrere Sachbücher, Romane und Erzählungen veröffentlicht und zahlreiche Rundfunkfeatures geschrieben. 2024 bekam er den Alternativen Medienpreis in der Kategorie Geschichte für die »Lange Nacht der Deserteure«. Bei zu Klampen erschienen »Ein Pils, ein Sekt ein Todesfall« (2015) und »Deserteure« (2025).

Deserteure
Die Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht

Deserteure wollen nicht töten, sie wollen nicht sterben: Sie verweigern sich dem Krieg. Rolf Cantzen zeigt, wie der Wille zum Überleben und die Kraft des Gewissens zu extremen Entscheidungen führen können und wie militärische Repressionsapparate das zu verhindern versuchen.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

Israel – Palästina: Geschichte, keine Geschichte
Ein Trialog

Diskussionen über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen von Israelis und Palästinensern sind hierzulande häufig von Unkenntnis und Unverständnis geprägt. Einem Überschuss an Meinung steht ein deutlicher Mangel an Wissen gegenüber. Der Historiker Michael Wolffsohn, ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, sucht diesen Missstand zu beheben. Im Rahmen eines leidenschaftlich, aber sachlich geführten Gesprächs werden die historischen Hintergründe des »Ewigen Kriegs« zwischen Palästinensern und Juden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Übliche Schuldzuweisungen spielen dabei keine Rolle, statt Agitation bietet es Information. Wie aber, wenn überhaupt, ließe sich die gegenwärtig aussichtslos erscheinende Lage langfristig befrieden? Der oft geäußerten Wunschvorstellung einer Zweistaatenlösung setzt der Autor ein politisch tragfähigeres Konzept entgegen.

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Veranstaltungsort

Campus Haarentor, Bibliothekssaal
Uhlhornsweg 49–55
26129 Oldenburg