zu Klampen! Verlag

Der zu Klampen Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Und abermals öffnet die Frankfurter Buchmesse vom 10. bis zum 14. Oktober für alle Buchbegeisterten Tür und Tor. Der zu Klampen Verlag ist wie immer mit dabei – Sie finden uns in Halle 4.1, Stand F58, zwischen vielen weiteren netten unabhändigen Verlagen. Wir freuen uns über jeden Besuch! Am Buchmessen-Samstag, dem ersten Publikumstag, liest zu-Klampen Autor Johann-Günther König um 12:00 Uhr auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage (ebenfalls Halle 4.1) aus seinem Buch »Pünktlich wie die deutsche Bahn?«. Am Donnerstag, 11. Oktober, tanzen wir um 17:00 Uhr wieder aus der Reihe: Vor unserem Stand stoßen wir mit den anderen Verlagen und Besuchern an. Es wird wieder chaotisch, laut und schön und wir freuen uns schon sehr!
Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Frankfurter Buchmesse / Halle 4.1/F 58
Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main