zu Klampen! Verlag

»Der eindimensionale Mensch wird 50 – Ein Konzert-Theater«

Herbert Marcuses Hauptwerk »Der eindimensionale Mensch«, erschienen bei zu Klampen, wird in diesem Jahr 50 Jahre alt und das Künstler-Ensemble um Thomas Ebermann, Kristof Schreuf, Andreas Spechtl und Robert Stadlober huldigt dem Werk in seinem Stück »Der eindimensionale Mensch wird 50 – Ein Konzert-Theater«. Eintrittspreise: € 25 (€ 22 / € 13 erm.)

Herbert Marcuse, geboren 1898 in Berlin, wurde nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg für kurze Zeit Mitglied eines Soldatenrates in Berlin. Ab 1919 studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie in Freiburg/Breisgau (u.a. bei Husserl und Heidegger). 1932 wurde er Mitarbeiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und emigrierte 1934 nach New York, wo er am Institute of Social Research tätig war und Mitbegründer der Kritischen Theorie der Gesellschaft wurde. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Marcuse für den amerikanischen Geheimdienst, um die Kriegsanstrengungen der Aliierten gegen Nazideutschland zu unterstützen. Nach Ende des Krieges lehrte er an verschiedenen renommierten Universitäten der USA, wo er seine Werke »Triebstruktur und Gesellschaft«, »Vernunft und Revolution«, »Der eindimensionale Mensch« verfasste, die zu den grundlegenden Texten für die Studentenbewegung der sechziger und siebziger Jahre wurden. 1979 starb Herbert Marcuse während eines Deutschlandaufenthalts. Bei zu Klampen erschienen seine Werke »Feindanalysen« (1998), »Nachgelassene Schriften. Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie« (1999), »Nachgelassene Schriften. Kunst und Befreiung (2000), »Nachgelassene Schriften. Philosophie und Psychoanalyse« (2002), »Nachgelassene Schriften. Die Studentenbewegung und ihre Folgen« (2004), »Nachgelassene Schriften. Feindanalysen« (1998, 2007), »Nachgelassene Schriften. Ökologie und Gesellschaftskritik« (2009) sowie »Der eindimensionale Mensch« (2014), »Kapitalismus und Opposition« (2017) und diese Schriften als Gesamtausgabe (2004).

exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft 23/2026
Jahrgang 23, Heft 23

Robert Kurz: Die Aufhebung des weißen Mannes. Ein Rückblick von der Schwelle des 21. Jahrhunderts auf Kolonialismus und Antikolonialismus JustIn Monday: Diskontinuität des Kolonialismus. Zu Geschichtsphilosophie und Realgeschichte von Post- und Dekolonialismus. Zweiter Teil Herbert Böttcher: Ohne Begriff einer (welt-)gesellschaftlichen Totalität in der Krise keine Befreiung. Zu Enrique Dussels »Gegendiskurs der Moderne« als Philosophie und Ethik der Befreiung Norma Mattarei: Die rechte Regierung in Italien als verzweifelter Rettungsversuch vor dem gesellschaftlichen Zusammenbruch Nils Meier: Raskol’nikovs Spaltung im Kontext der Wertabspaltungskritik. Dostoevskijs literarisches Bild der »Blutigen Vernunft« Norbert Walz: Marx’ Verdrängung der Philosophie und die Aufgaben einer Postphilosophie der Gegenwart Herbert Böttcher: Verdrängte Philosophie bei Marx. Und was dann? Roswitha Scholz: Zwangs-Heterosexualität und Queer im kapitalistischen Patriarchat. Wert-abspaltungskritische Anmerkungen zu einer schon lange währenden Diskussion

NachtTaxi
Die erstaunlichen Erlebnisse eines hannoverschen Taxifahrers

Die Kundschaft eines Taxifahrers kommt aus allen Bevölkerungsschichten. Vom Promi bis zum Sozialhilfeempfänger, vom Manager bis zum Studenten: Alle lassen sich gelegentlich chauffieren. Der Taxifahrer erlebt dabei eine Achterbahnfahrt durch die Höhen und Tiefen unserer Gesellschaft. Einer Fahrt, bei der er aus dem Lachen nicht mehr herauskommt, kann eine Auseinandersetzung mit einem aggressiven Alkoholiker folgen, der nicht bezahlen will. Unzählige amüsante, verrückte, aufregende und manchmal auch gefährliche Erlebnisse geistern meistens nur in den Erinnerungen der Taxifahrer herum. Thorsten Amrhein hat seine Erlebnisse hinter dem Lenkrad in und um Hannover aufgeschrieben. So können sich nun auch nicht Eingeweihte die Welt der Taxifahrer erschließen.

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Veranstaltungsort

Rätschenmühle