zu Klampen! Verlag

Buchvorstellung und Gespräch: »Rechts und links«

Peter
Zur Karriere einer folgenreichen Unterscheidung in Geschichte und Gegenwart: Im Gespräch mit Philosoph PD Dr. Sebastian Ostritsch (Heideberg) stellt Historiker Peter Hoeres seinen neuen Essay »Rechts und links« vor. Interessierte melden sich über Frau Dr. Ney-Hellmuth unter folgender E-Mail Adresse an: petra.ney@uni-wuerzburg.de. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Peter Hoeres, geboren 1971, studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. 2011 habilitierte er sich und hat seit 2013 den Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Würzburg inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Beziehungen, Kultur-, Medien-, Wissenschafts- und Ideengeschichte.

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Event teilen

Veranstaltungsort

Zentrales Hörsaalgebäude Am Hubland
Am Hubland
97074 Würzburg