zu Klampen! Verlag

Buchpremiere: »Menschen und Masken – Literarische Begegnungen mit dem Maler Felix Nussbaum«

Jutta Sauer, Herausgeberin der soeben erschienenen Anthologie »Menschen und Masken. Literarische Begegnungen mit dem Maler Felix Nussbaum« stellt die Anthologie im Großen Saal des Felix-Nussbaum-Hauses vor. Anschließend lesen Tanja Kinkel, Kathrin Schmidt und Josef Haslinger, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland, aus der Anthologie. Kostenfreie Einlasskarten sind ab 23. Februar 2016 im Museumsladen erhältlich.

Jutta Sauer lebt als freie Autorin in Osnabrück. Nach dem Studium der Literatur- und Kunstwissenschaften war sie 1991 bis 2009 Leiterin des Literaturbüros Westniedersachsen und Geschäftsführerin für den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Sie veröffentlicht Lyrik, Prosa, Essays und Rundfunk-Features und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Menschen und Masken« (2016).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Felix-Nussbaum-Haus/ Kulturgeschichtliches Museum