zu Klampen! Verlag

Buchpräsentation und Ausstellung bei Lehmanns in Hannover

In der hannoverschen Buchhandlung Lehmanns präsentieren der Maler Stefan Schwerdtfeger und Kunstkritiker Michael Stoeber das Buch »Malerei«, in dem der hannoversche Künstler umfassend als Maler vorgestellt wird.

Michael Stoeber hat Philosophie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Göttingen, Nizza und New York studiert, später Linguistik in Hannover. Er war viele Jahre als Radioautor tätig und für die Berliner Tageszeitung (taz). Heute schreibt er regelmäßig für das »Kunstforum International«, die »artist« und die HAZ. Er ist Verfasser von Katalogtexten, Büchern und Buchbeiträgen zur zeitgenössischen Kunst und lebt in Hannover. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Malerei« (2013) und »Skulptur« (2014).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Lehmanns Fachbuchhandlung
Georgstraße 10
30159 Hannover