zu Klampen! Verlag

»Anschluss verpasst!« Lesung mit Johann-Günther König auf der Frankfurter Buchmesse

Auf der Leseinsel für unabhängige Verlage stellt Johann-Günther König sein neues Buch »Anschluss verpasst!« vor, in dem er die aktuelle Krise der deutschen Bahn analysiert. Er beschreibt, was zur aktuellen Situation geführt hat, und fragt, welche Weichen gestellt werden müssen, um die Bahn zukunftsfähig zu machen. Moderiert wird die halbstündige Lesung von Verleger Dietrich zu Klampen. Um sie besuchen zu können, ist ein Ticket für die Frankfurter Buchmesse nötig. Die Veranstaltung wird von der Kurt Wolff Stiftung aber auch live gestreamt und ist unter folgendem Link abrufbar: https://youtube.com/live/2ojBqdTnGiI?feature=share

Johann-Günther König, geboren 1952, verfasst als freier Autor Werke zu kulturhistorischen, politökonomischen und Themen rund um die Mobilität des Menschen. Bei zu Klampen sind von ihm »Die Autokrise« (2009), »Das große Geschäft. Eine kleine Geschichte der menschlichen Notdurft« (2015), »Pünktlich wie die deutsche Bahn? Eine kulturgeschichtliche Reise bis in die Gegenwart« (2018), »Anschluss verpasst! Die Krise der deutschen Bahn« (2024) und »Hafen oder Tod. schiffsreisende aller Zeiten erzählen« (2026) erschienen.

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Frankfurter Buchmesse | Leseinsel der unabhängigen Verlage | Halle 3.1 C105