zu Klampen! Verlag

Angelika Stucke liest bei der Neuen Deister Zeitung in Springe

Im Vortragssaal der Neuen Deister Zeitung wird Angelika Stucke aus ihrem im Frühjahr bei zu Klampen erschienenen Kriminalroman »Hasentod« lesen. Die Neue Deister Zeitung druckt »Hasentod« seit 11. April als Fortsetzungsroman ab und hat die Autorin zu dieser Lesung eingeladen.

Angelika Stucke, Jahrgang 1960, wuchs in Eddinghausen am Fuß der Sieben Berge im Leinebergland auf. Sie studierte Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Kassel. Trotz ihrer zwei Diplome gab sie die Sozialarbeit nach kurzer Zeit zugunsten des Schreibens auf. Zunächst berichtete sie als Stipendiatin der Carl Duisberg Gesellschaft in Los Angeles für eine deutsche Fernsehzeitschrift über die Stars aus Hollywood. Seit 1987 lebt Angelika Stucke als freie Autorin in Spanien. Sie arbeitet für das Fernsehen und schreibt Bücher. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Hasentod« (2012) und »Brunftzeit« (2013).

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Event teilen

Veranstaltungsort

Neue Deister Zeitung