zu Klampen! Verlag

10. Konferenz der Internationalen Herbert Marcuse Gesellschaft

Das Transferteam der Universität Koblenz und das Hochschulforum der Hochschule Koblenz veranstalten die 10. Konferenz der Internationalen Herbert Marcuse Gesellschaft (IHMS). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwölf Nationen werden vom 5. bis 8. Oktober im 1953 von Max Horkheimer initiierten Studierendenhaus und im Archivzentrum der Johann Wolfgang Goethe-Universität über gesellschaftskritische Aspekte der gegenwärtigen Krisen sprechen. Die Konferenz eröffnen werden am 5. Oktober um 17 Uhr die Mitorganisatoren Inka Engel und Peter-Erwin Jansen (Einlass ab 16 Uhr). Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter: https://www.uni-koblenz.de/de/transfer/konferenz-kritische-theorie-in-bewegung

Martina Janssen (*1971) – Pastorin im Kirchenkreis Stade und Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Braunschweig

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Nähe
Vermessung einer Sehnsucht

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar. Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

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Veranstaltungsort

Studierendenhaus Bockenheim