Der große Betrug//Und was Jesus wirklich sagte und tat

Gerd Lüdemann
Der große Betrug

Und was Jesus wirklich sagte und tat

Fünfte Auflage 2011
Hardcover, 125 Seiten
Format: 12.3 x 19 cm
Erscheinungstermin: April 2011
ISBN 9783924245702
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Inhalt

Mit diesem Buch verabschiedet sich der evangelische Theologe Gerd Lüdemann endgültig vom Christentum. In einem an Jesus gerichteten Brief begründet er diesen Schritt: »Das Allermeiste, was Du der Bibel zufolge gesagt, bzw. getan hast, hast Du gar nicht getan.« In allgemeinverständlicher Weise stellt Lüdemann unechte Jesusworte und -taten vor und vergleicht sie mit den zwar wenigen, aber dafür umso eindrucksvolleren echten Worten und Taten Jesu. Was auf diese Weise von Jesus und seiner Lehre übrigbleibt, reicht freilich nicht länger aus, um damit ein Christentum zu begründen. Deutlich wird, daß Christen sich Jesus zu allen Zeiten so zurechtgemacht haben, wie es ihren Wünschen und Interessen entsprach. Dieses bestürzende Urteil trifft nicht erst auf die Interpreten Jesu in der neuesten Zeit zu, sondern bereits auf die Verfasser der biblischen Schriften. Person und Verkündigung Jesu haben zwar die tiefe Sympathie des Autors, doch kann ihnen nicht mehr die einzigartige Bedeutung zukommen, die sie dem kirchlichen Dogma zufolge nach wie vor besitzen. Es wird deutlich, daß die drei wesentlichen Fundamente des Christentums nicht länger aufrechtzuerhalten sind: Der Gedanke der Schöpfung aus dem nichts, der Glaube an eine Auferstehung sowie die Begründung einer Ethik auf der Grundlage der Verkündigung Jesu. Präzise wird gezeigt, daß die historische Person Jesus über weite Strecken des Neuen Testaments bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde. Nur an wenigen Stellen läßt sich noch ein schhattenhafter Umriß seiner Person erahnen. Lüdemanns Ziel ist es, in verständlicher Sprache über den eigentlichen Ursprung der abendländischen Kultur aufzuklären. Das vorliegende Buch ist eine populäre Zusammenfassung einer Analyse sämtlicher überlieferter Jesusworte und -taten, die unter dem Titel »Jesus nach 2000 Jahren« im zu Klampen Verlag erschienen sind.

Pressestimmen

Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf www.faz.net

»Zu Ostern hat das Enfant Terrible unter den evangelischen Theologen wieder zugeschlagen. Mit seinem Buch ›Der große Betrug‹ begründet der Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann seinen Abschied vom Christentum. Die Publikation solle Rechenschaft darüber ablegen, warum ihm Jesus religiös nichts mehr bedeutet. Nach seiner bibelkritischen Untersuchung kommt der Neutestamentler zu einer ernüchternden Bilanz: Schon im ältesten Christentum sei damit begonnen worden, den Menschen Jesu, seine Reden und Taten zu verfälschen.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung


»Natürlich ist Lüdemann nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit. Aber seine Gegner auch nicht. Was Wahrheit ist, ergibt sich je und je im offenen Diskurs aller Beteiligten. (...) Ich würde stets dafür eintreten, daß Lüdemann sagen darf, was er sagt. Alles andere ist Fundamentalismus.«
Heinz Röhr, Der Quäker Nr.3 / 1999


»Eine erholsame Lektüre, die zeigt, daß auch andere ihre Sorgen mit der Vergangenheit haben und das nicht erst seit achtzig Jahren, sondern fast zwei Jahrtausende lang.«
RLT, Freidenker 1/99


Lesen Sie hier auf zeit.de einen Beitrag von Christoph Türcke in der ZEIT über die Reaktion der Kirche angesichts der Veröffentlichung von »Der große Betrug«.