Canaletto im Bahnhofsviertel//Kulturkritik und Gegenwartsbewußtsein

Gustav Seibt
Canaletto im Bahnhofsviertel

Kulturkritik und Gegenwartsbewußtsein

Hardcover, 208 Seiten
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungstermin: September 2005
ISBN 9783934920767
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Inhalt

Gustav Seibt ist der Gestus des schlecht gelaunt raunzenden, habituell Neues abwehrenden Kulturkritikers fern. Ganz gleich, ob er sich Petrarca oder dem Berliner Tag- und Nachtleben zuwendet, stets sind seine Einlassungen Ausdruck eines fröhlichen Gegenwartsbewußtseins. Dabei schlägt die Freude an der vielbeschworenen kulturellen Vielfalt unserer Zeit nie ins Naive um, trägt die Gelassenheit angesichts alarmistischer Tiraden aber auch keine affirmativen Züge.
Sämtliche hier versammelten Essays – ob zu Borchardt, Nietzsche, Weber, Thomas Mann oder zum deutschen Bildungsbürger – stellen sich der Frage nach Abhängigkeit und Autonomie geistiger Leistung und nach dem Zusammenhang von Freiheit und Geschichtsbewußtsein. Ergänzt werden sie durch autobiographisch geprägte Miniaturen und amüsantabgründige Einblicke in das Leben einer nicht nur architektonisch zerrissenen Hauptstadt.

Pressestimmen

»...vielleicht der brillianteste Kopf im deutschen Feuilleton... Es gibt nicht viele Publizisten, die so wie er gleichermaßen souverän über historische und literarische Themen schreiben können.«
Neue Züricher Zeitung

»Die Kulturkritik ist heute klein und hässlich und darf sich nicht recht blicken lassen. Die Essays, die Gustav Seibt, Mitarbeiter im Literaturblatt dieser Zeitung gesammelt hat, zeigen, warum sie trotzdem zur Lebenskunst jedes modernen Menschen gehören könnte.«
Süddeutsche Zeitung

Lesen Sie hier eine Rezension des SPIEGEL auf spiegel.de

»Es gibt nicht viele Menschen, die wie Seibt das Gelehrte mit der persönlichen Anschauung ihrer Zeit verbinden||| das gibt ihm eine eigene Freiheit des Denkens: Kulturkritik? Allerdings! heißt ein Essay, er zeigt, dass Kulturkritik nicht Altväterei sein muss, sondern unvermeidliche Folge eines modernen Bewusstseins ist. Wie man solche Kritik üben kann ohne Biestigkeit und Nöckerei, durchaus im Wohlwollen für die eigene Zeit, das lässt sich jetzt handlich lesen.«
Berliner Zeitung

»Gustav Seibt ist einer der klügsten & elegantesten Essayisten der Gegenwart. ... Seibt ist ein mitreißender Erzähler, der seine beeindruckende Bildung brillant einzusetzen vermag, & dessen Antrieb die Neugier & Entdeckungsfreude sind.«
satt.org/literatur. Quartalstip

»Im besten Sinne aufklärend ist Seibts Essay über die untergründige Nähe von Rudolf Borchardt und Ernst Kantorowicz trotz ihrer unterschiedlichen Sicht auf das mittelalterliche Kaisertum.«
Frankfurter Rundschau

»Gustav Seibt ist der Gestus des schlecht gelaunt raunzenden, habituell abwehrenden Kulturkritikers fern. Ganz gleich, ob er sich Petrarca oder dem Berliner Tag- und Nachtleben zuwendet, stets sind seine Einlassungen Ausdruck eines fröhlichen Gegenwartsbewußtseins. Dabei schlägt die Freude an der vielbeschworenen kulturellen Vielfalt unserer Zeit nie ins Naive um, trägt die Gelassenheit angesichts alarmistischer Tiraden aber auch keine affirmativen Züge.«
Praxisjournal Buch