Jesus nach 2000 Jahren//Was Jesus wirklich sagte und tat

Gerd Lüdemann
Jesus nach 2000 Jahren

Was Jesus wirklich sagte und tat

Vierte, verbesserte Auflage
Paperback, 594 Seiten
 

ePub 37,99 Euro
erhältlich bei:

» Libreka

Format: 13.7 x 21 cm
Erscheinungstermin: Februar 2014
ISBN 9783866742352

48,00 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit & Versandkosten


Inhalt

Souverän zieht Gerd Lüdemann die Bilanz der seit 250 Jahren betriebenen historisch-kritischen Beschäftigung mit den frühchristlichen Schriften. Welche der Jesus zugeschriebenen Worte und Taten müssen als Resultat der früh einsetzenden Legendenbildung betrachtet werden, welche können mit größter Wahrscheinlichkeit als echt gelten? Lüdemann erörtert weder umfassend die Forschungsergebnisse anderer, noch wählt er die Form einer themenzentrierten Darstellung. Vielmehr werden alle erhaltenen Jesusüberlieferungen der ersten beiden Jahrhunderte neu übersetzt und dann auf ihre historische Glaubwürdigkeit hin untersucht - und zwar so, daß auch der gebildete Laie den Gedankengang nachvollziehen kann. Auf diese Weise gelingt es Lüdemann, Orientierung zu bieten angesichts der widersprüchlichen Jesusbilder sowohl in der Flut von populärer und wissenschaftlicher Jesusliteratur der letzten Jahre als auch schon im neuen Testament selbst. Jesus nach 2000 Jahren ist aus der Überzeugung heraus geschrieben, daß die im christlichen Kulturkreis lebenden Menschen sich der Wurzeln des Christentums in der Person Jesu von Nazareth historisch vergewissern sollten, seien sie gläubige Christen oder nicht. Gerd Lüdemann hat ein Kompendium geschaffen, das diese Vergewisserung ermöglicht.
»Die Nachgeschichte Jesu gehört in gebotener Kürze auch zu seinem Leben dazu, und zwar deshalb, weil wir ausschließlich ihretwegen überhaupt noch etwas von ihm wissen. Die sich mit Leidenschaft auf Jesus berufenden Jünger haben aus Jesus, dem Juden, erst einen Problemfall gemacht. Bald nach seinem Tod behaupteten sie nämlich, Jesus sei von den Toten erweckt worden und werde als Gottessohn, als Retter, als Christus, als der Menschensohn auf den Wolken des Himmels wiederkommen. Als solcher rede er durch auserwählte Werkzeuge wie Paulus unaufhörlich und habe nicht nur jedem einzelnen Christen den heiligen Geist verliehen, sondern sogar den Auftrag zur Heidenmission erteilt. Was nun folgte, war eine Konfusion ohnegleichen, an deren Ende die fast ausschließlich aus Heiden bestehende Kirche Jesu Christi stand, die Jesu Volksgenossen unverzüglich als Gottesmörder abstempelte. Die mit der ›Auferstehung‹ Jesu einsetzende Springflut bizarrer Deutungen des Alten Testaments war nicht mehr aufzuhalten.«

Pressestimmen

»Dieser Riesenwälzer ist ein Meisterwerk!«
Der Quäker
 

»Wer dem ursprünglichen Jesus, fernab von heutigen esoterischen Spekulationen, kennenlernen will, kommt um Lüdemanns Werk nicht herum.«
Spuren


»Lüdemann hat mit seinem Werk zweifellos einen Klassiker der historischen Jesusforschung abgeliefert.«
MIZ 2/00


»Er hat mit seinem Buch ein Kompendium geschaffen, das auch dem Laien ermöglicht, sich abseits der kirchlichen Dogmen über die Anfänge der christlichen Religion in der Person Jesu von Nazareth zu vergewissern.«
Pforzheimer Zeitung, 1. Dezember 2000 

»Er hat mit seinem neuen Buch ein zuverlässiges Kompendium geschaffen, das auch dem interessierten Laien ermöglicht, sich abseits der kirchlichen Lehre über die Anfänge der christlichen Religion zu vergewissern.«
Südkurier
 

»Gerd Lüdemann erörtert weder umfassend die Forschungsergebnisse anderer, noch wählt er die Form einer themenzentrierten Darstellung. Vielmehr werden alle erhaltenen Jesusüberlieferungen der ersten beiden Jahrhunderte neu übersetzt und dann auf ihre historische Glaubwürdigkeit hin untersucht - und zwar so, daß auch der gebildete Laie den Gedankengang nachvollziehen kann. Auf diese Weise gelingt es dem Autor, Orientierung zu bieten angesichts der widersprüchlichen Jesusbilder.«
Literatur-Report


»Ein unwahrscheinlich nützliches Nachschlagewerk zur Interpretation des Neuen Testaments.«
Fantasia 406 – Magazin für phantastische Literatur, Januar 2013